Die Massage

Der Begriff Massage kommt aus dem Griechischen und bedeutet Kneten oder drücken.

Das Ziel einer Massage ist es, den Nahrungs- und Sauerstoff-Transport sowie den Metaboliten-Abtransport zu regeln. (Metabolit ist ein Zwischenprodukt beim Stoffwechsel z.B. Hormone oder Enzyme). Zu dem soll sie krankhafte Veränderungen reduzieren, beseitigen oder vorbeugen.

Bei der Gliedmaßenmassage ist eine Konsensuelle Reaktion zu beobachten. Dies bedeutet, dass die Gliedmaße die nicht behandelt werden kann (z.B. wegen Frakturen oder Dermatitis) durch Hyperämie (Durchblutungsförderung) der gegenläufigen Gliedmaße mit behandelt wird.

 

 

 

Was bewirkt eine Massage auf den Muskeltonus?

Man unterscheidet zwei Arten der Massage, die detonisierende (entspannende Massage), bei dieser wird der Muskeltonus herabgesetzt. Diese wird vor allem bei Muskelverspannungen, bei Muskelhartspann, bei Myogelosen (Muskelhärte) und zur allgemeinen Entspannung eingesetzt.

Die tonisierende Massage (Muskeltonus steigernd), wird vor allem bei Lähmungen, Muskelatrophie und zum aufwärmen vor körperlichen Anstrengungen eingesetzt.

 

 

 

Therapeutische Wirkung

  • Entspannung im Venen und Lymphbereich

  • Resorptionsförderung (Aufnahme von Stoffen)

  • Regulierung des Muskeltonus

  • Hyperämisierend (Durchblutungsfördernd)

  • Verbesserung vom Hauttugor (Widerstand/Elastizität)

  • Analgesierend (Schmerzlindernd)

  • Narbenbehandlung

  • psychische Entspannung

 

 

Indikationen

  • Rheumatischer Formenkreis (Arthrose, Spondylose etc.)

  • Muskelhartspann

  • neurologische Erkrankungen (schlaffe Lähmung)

  • Muskelatrophien

  • Posttraumatische und Postoperative Bewegungsstörungen

  • Adhäsionen (Verklebungen) im Bereich Bindegewebe/Muskulatur

  • Narbenbehandlung

  • Tendopathien (Sehnenleiden)

  • Ödeme (Schwellung des Gewebes aufgrund einer Einlagerung von Flüssigkeit)

  • innere Erkrankungen (Herzleiden, Hypertonie = Erhöhung eines Drucks oder einer Spannung über die Norm, Bronchitis etc.)